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1. Bundesliga, Saison 2002/03

Nur 10 Punkte holte der FCE aus den 17 Spielen der Hinrunde, zehnmal blieb man ohne eigenen Torerfolg, eine Tordifferenz von minus 25 Toren und neun Punkte Rückstand zum rettenden Ufer - der Klassenerhalt schien verspielt.

Doch der »Geist von Dubai« fruchtete erneut. Energie stellte im Winter vom Libero-System auf die Vierer-Abwehrkette um und startete mit 13 Punkten aus 5 Spielen in die Rückrunde.
Es blieb aber nur beim Zwischenspurt - der FC Energie verschenkte danach die zum Klassenerhalt nötigen Punkte nahezu. Mehrere Niederlagen trotz zwischenzeitlicher Führung und bittere Punktverluste gegen die direkte Konkurrenz - am 32. Spieltag war es amtlich. Am 10. Mai 2003 um 17.15 Uhr ging das Cottbuser Bundesliga-Abenteuer nach einem 0:3 beim TSV 1860 München vorerst zu Ende.

  
Der Ungar Zsolt Löw profitierte als einer der »jungen Wilden« vom neuen 4-4-2-System der Cottbuser. Löw stand 31mal in der Startformation und war damit der meisteingesetzte Energie-Spieler.
     
Fakten:
  • Die den Abstieg besiegelnde 0:3-Pleite beim TSV 1860 München war das 100. Bundesliga-Spiel der Cottbuser. Energie ging als 100. Bundesliga-Absteiger den Weg in die 2. Liga und hatte zu diesem Zeitpunkt genau 100 Punkte gesammelt.
  • Marko Topic wurde mit sechs Toren erneut bester Energie-Torschütze.
  • Mit 64 Gegentoren stellte Energie die schlechteste Abwehr der Liga.
  • Zwischen dem 24. und 28. Spieltag gab es fünfmal in Folge drei Gegentore.
  • Zwischen dem 7. und 12. Spieltag blieb Energie sechsmal in Folge ohne eigenen Torerfolg.
  • Der Angriff war mit 34 Toren »nur« der zweitschlechteste der Bundesliga. Nürnberg (33 Tore) war noch schlechter.
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