Den schier unglaublichen Rhythmus dreijähriger Spielklassen-Zugehörigkeit zu durchbrechen gelang dem FCE in der Saison 2008/2009 trotz größter Anstrengungen und der „Schließung“ des Stadions durch die Errichtung der Südtribüne nicht. Das im Vorjahr erfolgreiche Team wurde erstmals komplett zusammen gehalten und punktuell sogar sinnvoll verstärkt. Doch von Beginn an konnte die Mannschaft nicht an die wuchtigen, überzeugenden, taktisch disziplinierten Leistungen der vorangegangenen Rückrunde anknüpfen. Dennoch blieben die Rot-Weißen bis zum letzten Spieltag im „Rennen“ um den Klassenerhalt. Zwar fehlte die Konstanz, doch mit Heimsiegen gegen den späteren Deutschen Meister VfL Wolfsburg und den DFB-Pokalsieger Werder Bremen wahrte Energie seine Chance. Am letzten Spieltag hatte es die Mannschaft nicht mehr selbst in der Hand, den Klassenerhalt zu realisieren, musste bei einem eigenen Sieg gegen Bayer Leverkusen auf ein Straucheln der Konkurrenz hoffen. In der Halbzeitpause des 34. Spieltags war der FCE anhand der Zwischenergebnisse abgestiegen, doch nach der Pause überschlugen sich die Ereignisse. Angeführt von Vorbereiter Ervin Skela spielte sich Energie in einen Rausch und zu einem 3:0-Sieg, während Bielefeld gegen charakterstarke Hannoveraner nicht über ein 2:2 hinaus kam. Der FC Energie hatte den 16. Platz erreicht und qualifizierte sich damit für die erstmals wieder ausgetragene Relegation gegen den Dritten der Zweiten Bundesliga. In nur fünf Tagen stemmte der FCE die Organisation des zusätzlichen Heimspiels gegen den 1. FC Nürnberg und freute sich über ein ausverkauftes Haus. Umso ernüchternder war das Resultat, denn nach anfänglichen Vorteilen brachen die Rot-Weißen förmlich ein. Mit 0:3 ging das Hinspiel verloren. Noch vor dem Rückkampf in Nürnberg kündigte Trainer Bojan Prasnikar seinen Rücktritt an. Im Frankenstadion setzte Energie zunächst alles auf eine Karte, unterlag aber nach einem moralbrechenden Sonntagsschuss schließlich mit 0:2. Der Abstieg war besiegelt, die nächsten drei Jahre Bundesliga hatten ein Ende. |
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Fakten:
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