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29.03.10
Sanfter „Killer“
Maxim Banaskiewicz ist der FCE-Nachwuchsspieler des Monats März

Maxim Banaskiewicz
Den „Killerinstinkt“ muss Maxim Banaskiewicz auf dem Spielfeld vergessen haben. Der Torjäger der U 19 wirkt sanftmütig, bescheiden, zurückhaltend. Die Auszeichnung als Nachwuchsspieler des Monats März hat sich der Vollblutstürmer aber redlich verdient.

In wenigen Wochen will Maxim Banaskiewicz sein Abitur bauen. Um die Prüfungen im April bestmöglich zu meistern, würde sein Coach Detlef Schößler sogar mit sich reden lassen und seinen gesetzten Stürmer wenn nötig vom Training befreien. „Aber ich hoffe, das ist nicht notwendig“, schmunzelt der 17-Jährige aus der 13. Klasse der Lausitzer Sportschule. Nicht ganz uneigennützig, denn er spielt natürlich lieber Fußball als zu lernen. Beides will er allerdings auch nach Beendigung der Schule fortsetzen. Mit dem Profivertrag beim FC Energie in der Tasche plant der Offensivakteur ein Studium. „Entweder Mathe in Cottbus oder Sportwissenschaften als Fernstudium in Potsdam“, umreißt Maxim Banaskiewicz seine persönlichen Optionen. Hauptschwerpunkt wird allerdings der Fußball sein und bleiben. Auch in der Saison 2010/2011 kann der Stürmer mit eingebauter Torgarantie noch bei den A-Junioren spielen. Ob er dann schon bei den Profis reinschnuppern darf, weiß er noch nicht.

Vor drei Jahren kam Maxim Banaskiewicz von Motor Eberswalde nach Cottbus an die Sportschule, als „Zehner“. Seine Trainer bei Energie haben ihn dann zum Stürmer umfunktioniert, um seine Stärken und seinen stets direkten Weg zum gegnerischen Tor noch effizienter zur Geltung zu bringen. Er schoss im FCE-Trikot immer Tore am Fließband. Zunächst bei der U 16 in der Brandenburgliga, dann in der Bundesliga mit der U 17 und nun auch bei der U 19 in der höchsten deutschen Spielklasse. Das ist nicht verborgen geblieben, so dass eine Einladung zur deutschen U 18-Nationalmannschaft folgte zur Länderspielreise nach Israel. „Das war natürlich eine tolle Erfahrung und hat Spaß gemacht“, blick Maxim Banaskiewicz zurück in der Hoffnung, erneut berufen zu werden.

Dafür kann er einiges tun und mit Toren weiterhin auf sich aufmerksam machen. Im Spitzenspiel gegen den VfL Wolfsburg erzielte er unlängst zwei Treffer zum 3:2-Sieg, holte dabei in der Schlussminute einen Elfmeter heraus und verwandelte diesen höchstpersönlich. Auch zum 3:2-Erfolg beim 1. FC Köln im Pokal-Viertelfinale steuerte Maxim Banaskiewicz einen Treffer bei. Nun will er mit seinem Team ins Finale. Wie der Halbfinalkontrahent heißt, ist ihm egal: „Die sind alle stark. Und schlagbar.“ Da ist er wieder, der „Killerinstinkt“ des Nachwuchsstürmers.
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